Lifestyle Krankheit „Burnout“: Können Medikamente helfen?

Lifestyle Krankheiten, gibt es so etwas überhaupt? Leider ja. Wiki spricht von Zivilisationskrankheiten.Es ist sicher richtig, dass wir in „reichen“ Indistrieländern bestimmte Produkte im Überfluß haben und auch zuviel konsumieren. Hier dürfte als erstes Zucker, Alkohol und Tabak zu nennen sein. Ein weiterer bisher kaum erforschter Faktor sind sämtliche Nahrungsergänzungsmittel und Inhaltsstoffe die mit diesem E123 gekennzeichnet sind. Doch all dies soll heute garnicht mein Thema sein. Es geht vielmehr um die Psyche und deren Erkrankungen. Wir leben in einer wahnsinnig schnellen und aufzehrenden Welt. Permanente Erreichbarkeit, Stress im Beruf, Familie und Kindern (gerade bei den vielen Alleinerziehenden), ständige Ängste vor dem Versagen im Job, als Mutter oder Liebhaber. Die Werbeindustrie und Hollywoog geben uns ein völlig krankes und nicht erreichbares Leben vor. Wer sich dies zu sehr zu Herzen nimmt wird halt krank. Außerdem wird die Pharmaindustrie nicht müde ständig neue Krankheiten zu erfinden, um ihre bereits entwickelten Medikamente zu verkaufen. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern leider ein Fakt. Begonnen hat dies bereits vor einigen Jahrzehnten mit der künstlichen Herstellung von Vitamin C. Es gab daher schlicht keinen Markt, also wurde er durch gekaufte Studien und vermeintliche ärztliche Berichte geschaffen. So und noch viel heftiger passiert es bis heute. Denkt nur an ADHS bei Kindern. Wenn man der Pharmaindustrie glaubt, hat wohl mittlerweile jeder 4te kleine Junge ADHS, was für ein Blödsinn. Noch viel schlimmer, wenn man dann kleine Kinder mit Tabletten vergiften darf. So ist dies leider auch mit dem sog. Burnout-Syndrom. Für diese Krankheit gibt es noch nicht einmal eine klare psychiatrische Einteilung. Es gab zuerst den Namen der Krankheit und die Pillen und nun wird versucht die Krankheit in irgendwelche Schemen zu pressen. Schlaff oder ausgelaugt oder auch verstimmt und traurig ist jeder mal im Leben. Geht an die frische Luft, trefft Euch mit Freunden und nehmt Euch Auszeiten am Tag! Ein beliebtes Medikament zur Behandlung ist natürlich ein Antidepressivum, hier vorzugsweise Mirtazapin. Ich würde mir im Fall dass es wirklich schlimm oder unerträglich wird einen guten Psychotherapeuten suchen. Passt auf mit Psychologen und Psychiatern. Letztere können sicherlich gut in akuten Krisen helfen. Lasst Euche bitte nciht von all den Medien und der Werbung „überoptimieren“! Da liegt oft die Hauptursache. Viele brauchen unbedingt eine Smart Watch am Körper, die rund um die Uhr ihren Puls und Blutdruck überwacht und am besten auch noch Schritte und Kalorien zählt. Das ganze wird dann auch noch ins Internet gestellt, an die Cersicherung geschickt und zu Hause statistisch ausgewertet und darüber nachgedacht, wie man sich noch weiter optimieren kann. Gesund & Fit = Geistreich? Wohl kaum. Was wir hier feststellen ist eine Umkehr der Grundgedanken der griechischen Philosophie. Kommt runter, macht diesen ganzen Mist nicht mit und werdet wieder gesund & fit. P.S. Für alle die gerade im Trainigswahn sind nur ein kleiner Hinweis: Wer regelmäßig ausdauernden Sport betreibt und sich dabei richtig anstrengt um Kalorien zu verbrennen hat ein um den Faktor 5 erhöhtes Risiko einen Schlaganfall zu bekommen. Achso und wer regelmäßig Joggen geht, sollte bedenken, dass beim Joggen (ganz egal ob ihr Adidas oder Puma Schihe tragt) die Gelenke um den Faktor 3 mehr beansprucht werden und damit ein höhere Verschleiß auftritt, im übrigen irreversibel. Aber das wird Euch die Werbung wohl kaum verraten.

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November 28th, 2015 by